Wasserversorgung

Die Versorgung mit Trink-, Lösch- und Brauchwasser auf dem Gemeindegebiet Stäfa sowie die Notbelieferung an die Gemeinde Hombrechtikon für das Gebiet Schirmensee werden durch die Energie und Wasser, Gemeindewerke Stäfa, sichergestellt. Eine gut ausgebaute und unterhaltene Infrastruktur bietet Gewähr für eine zuverlässige und langfristig sichere Belieferung.

Durch ein über 110 km langes Versorgungsnetz stellen wir den Trinkwasserbedarf von täglich rund 3‘000 m3 (3 Mio. Liter) in Stäfa und Uerikon sicher. Die Gemeinde Stäfa ist in der glücklichen Lage, dass die Wassergewinnung an unterschiedlichen Orten erfolgt. So können die Gemeindewerke im Falle einer Notlage oder anderweitigen Ereignissen auf unterschiedliche Bezugsquellen ausweichen.

Goldingen-Meilen

Schon seit dem 17. Januar 1912 versorgen die Artho-Quelle und die Rüeggsche-Quelle aus dem Goldinger Tobel Stäfa, sowie zahlreiche weitere Gemeinden, bis nach Meilen, mit Trinkwasser. Die Quellen erbringen eine Leistung von 3‘570 Liter/min, was einem Jahreszufluss von 1‘800‘000 m3 entspricht. Das Wasser fliesst von Goldingen 617.6 m.ü.M über beinahe 28 km bis zum Einlauf in Meilen 530.5 m.ü.M ohne eine einzige Pumpe. Die Ingenieure machten sich das Prinzip des kommunizierenden Gefälles zu Nutze, wonach Wasser in einem geschlossenen System bis zur Höhe seines Ausgangspunktes immer wieder hochsteigen kann. Bis heute ist die 27‘920 Meter lange Leitung für den grössten Teil des Wasserbedarfs von rund 55 % der Stäfner Wasserversorgung verantwortlich.

Seewasserwerk SMO

Rund 43 % des Stäfner Trinkwassers stammt aus dem Seewasserwerk in Männedorf. Dieses versorgt nebst Stäfa die Gemeinde Männedorf sowie Oetwil am See mit Trinkwasser. Rund 28‘000 Einwohnerinnen und Einwohner werden mit dem Trinkwasser vom Seewasserwerk beliefert. Das Werk wurde nach dem neuesten Technologiestand zur Aufbereitung von Trinkwasser konzipiert. Ende November 2005 wurde die Anlage in Betrieb genommen.

Wassertarife

Der Wassertarif wurde durch die Werkbehörde Stäfa mit Wirksamkeit ab 1. Januar 2011 am 2.9.2010 beschlossen und durch den Gemeinderat genehmigt. Dieser Tarif ist bis auf weiteres gültig.